Gesellschaftskritik

Sonntag, 22. März 2009

Finanzkrise = Managerfreude ?

Hallo ihr ^-^

Ich habe mir heute die Nachrichten angesehen (<-< dafür will ich `ne Belohnung, hat jemand einen Keks? Nein? Schade…._.) und einen Beitrag über etwas gesehen, dass in meinen Augen nicht einfach nur eine Frechheit sondern richtiggehend empörend. Und mit dieser Meinung bin ich nicht alleine! Die USA ist in Aufruhr, da eine bekannte Versicherungsgesellschaft (*husthustAIGhusthust*) Boni an einige höhere Manager ihres Unternehmens (*husthustAIGhusthust*) vergeben hatte. Das wäre an sich nicht weiter schlimm (<-< DOCH!), wären die Boni nicht millionenschwer und vom Staat (und damit vom Steuerzahler!) finanziert wären. Okay, der Staat hat das Geld natürlich nicht zur Unterstützung von Boni hergegeben, sondern zur Rettung des Unternehmens, aber das macht die Tatsache nicht weniger skandalös. Da ist es natürlich nicht weiter überraschend, dass der Durchschnittsbürger demonstriert und so stiegen einige Männer und Frauen, die übrigens stocksauer waren, in einen Bus und demonstrierten direkt vor den Haustüren besagter Manager. Da auch der Präsident das nicht gerne sieht, gibt es Pläne die Boni mit bis zu 90% rückwirkend zu versteuern (<-< recht so ^-^). Ob das wirklich so klappen wird, wird bezweifelt, aber man kann doch wohl hoffen. Nun ja, eines meiner Lieblingszitate in diesem Zusammenhang kommt von dem bekannten Senator Charles Grassley (<-< noch nie zuvor gehört -.-): Sie sollten sich nach japanischem Vorbild mit einer Verbeugung entschuldigen und „danach entweder zurücktreten oder Selbstmord begehen“ (<-< krass, äußerst netter Mann. Dem will ich ja nicht im Dunkeln begegnen.-.-).

Na ja, mehr fällt mir im Moment dazu nicht ein, aber ich bleibe am Ball (außerdem kann ich keine Minute mehr auf dieser verdammten Taststur schreiben, weil ich sonst einen mittelschweren Tobsuchtsanfall bekommen und das Teil beim Fenster rausschmeißen würde und dann würde meine Mutter mich lynchen -.-)

Bis dann
Na-chan ^-^

Sonntag, 15. März 2009

Keine Macht dem Amok

Hey ihr ^-^

Okay, heute ist mein kleines Smiley wohl etwas fehl am Platz, da ich heute das wohl ernsteste Thema seit der Entstehung dieses Blogs anschneide.
Erinnern wir uns 4 Tage zurück. Die Meldungen über den Amoklauf in der Alberville-Realschule im Ort Winnenden (in der Nähe von Stuttgart) beherrschen seit Mittwoch sämtliche Medien. Seit dem Vormittag des 11.3.2009, an dem der 17 Jährige Tim K. in seiner ehemaligen Schule 9 Schüler (8 Schülerinnen, 1 Schüler), drei Lehrerinnen und auf der Flucht in den Nachbarort Wendlingen weiters einen Angestellten der nahe liegenden Psychiatrie sowie zwei Passanten umgebracht, zwei Polizisten schwer verletzt und sich dann selbst gerichtet haben.
Winnenden wurde durch diese Tat in den Grundfesten erschüttert, hatte doch beinahe jeder ein Kind, einen Angehörigen, Freund oder Bekannten unter den Opfern.
Doch was treibt einen 17-jährigen zu einer solchen Gewalttat? Was führt einen Jugendlichen dazu neben seinem eigenen Leben auch noch das von fünfzehn anderen Menschen, von fünfzehn anderen Jugendlichen zu beenden und damit das Leben von noch mehr Menschen zu zerstören? Warum scheint niemand zu merken was mit diesen Jugendlichen los ist, obwohl es so viele, meist sogar sehr offensichtliche, Warnzeichen gibt?
Man sehe sich nur einmal die Zusammenhänge der Taten an. Allein das Täterprofil war bei allen ähnlich, fast schon identisch: ruhige, im Alltag unauffällige Jugendliche, die sich von ihrem sozialen Umfeld immer mehr abschotten, kaum Interesse an Freundschaften zeigen und in vielen Fällen auch eine starke Neigung zur Gewaltverherrlichung zeigen. Davon abgesehen war auch oft eine gewisse Faszination für Waffen zu bemerken gewesen. Oft war im Nachhinein ein Tagebuch, oder Abschiedsbrief gefunden worden wobei in diesen Tagebüchern oft richtige Hasstiraden und/oder Todeslisten niedergeschrieben waren. Viele der Amokläufer waren in irgendeinem Sinn kreativ tätig, wobei hier oft das machen von gewaltverherrlichenden Videos, das bauen von Modellen der Schule oder das virtuelle basteln von Szenarien der eigenen Schulen in Ego-Shootern beobachtet werden konnte. Ich persönlich würde mir große Sorgen machen wenn mein Kind beginnt virtuell seine Schule nachzubauen und darin Menschen zu töten. Wie lange könnte es denn dann noch dauern bis es wirklich jemanden umbringt?
Was ist nun daran Schuld, dass ein so junger Mensch sich dazu gezwungen fühlt Menschen zu töten (ob virtuell oder in der realen Welt sei nun dahingestellt)? Ich persönlich denke es ist die fehlende Zeit, oder das fehlende Bedürfnis der Eltern ein gewisses Verständnis für das Denken ihres Kindes zu erlangen. Sie sollten generell etwas mehr Zeit zur Verfügung gestellt bekommen oder zumindest versuchen die vorhandene Zeit in irgendeinem Sinne zu nutzen um ihr Kind „kennen zu lernen“. Es kann nicht sein, dass Eltern nicht einmal ein paar Minuten am Tag haben um mit ihren Kindern zu sprechen. Außerdem finde ich es unverantwortlich die Freizeitaktivitäten seiner Kinder auf gar keine Weise zu kontrollieren. Wenn Jugendliche, wie es im Fall Tim K. vorkam, regelmäßig mit Waffen herumhantieren, auf Zielscheiben schießen und danach gleich zum virtuellen schießen auf Menschen übergehen sollte man als verantwortungsbewusster Elternteil einen Schlussstrich ziehen und klare Regeln aufstellen, die ebendiese Verhaltensweisen einschränken. Außerdem sollte man sich nicht davor scheuen sein Kind gegebenenfalls in psychiatrische Behandlung zu geben, da es besser ist, diese Probleme im Keim zu erwischen, als sie aufblühen zu lassen.

An dieser Stelle möchte ich noch mein herzlichstes Beileid für alle Betroffenen des Amoklaufes und die Hoffnung, dass sich die Gesamtsituation so schnell wie möglich ändert aussprechen.
Bis bald
Na-chan

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